Die Jahresrechnung 2011 schliesst mit einem Aufwandüberschuss (Defizit) von
CHF 1'513'807.91 ab. Wie das folgende Diagramm veranschaulicht, ist es das
dritte Defizit in Folge. In den Jahren davor konnten teils markante Ertragsüber-
schüsse präsentiert werden. In den Rechnungsjahren 2007 und 2008 fielen
insbesondere die hohen Erlöse aus Tardis ins Gewicht.


Bis ins Jahr 2017 sieht die Finanzplanung weitere Defizite vor, so für das Jahr 2012
ein Defizit von CHF 850'019.00 und für das Jahr 2013 von CHF 1'229'188.00. Wie
die Rechnungen tatsächlich ausfallen werden, bestimmen zu einem guten Teil die
Einnahmen aus Landverkäufen im Industriegebiet Tardis.

In den letzten Jahren hat die Gemeinde Zizers besonders viel in die Modernisierung,
Instandsetzung und Instandhaltung der Gemeindeinfrastruktur investiert. Dank den
Einnahmen aus Tardis konnten diese Investitionen aus der "Gemeindekasse" finan-
ziert werden. Das aktuelle Liquiditätspolster (Stand: Ende 2012) von rund CHF 7.5
Mio. macht es möglich, auch die für die nächsten fünf Jahre geplanten Investitionen
ohne Fremdkapital zu realisieren. Das Liquiditätspolster wird jedoch deutlich dünner
werden. Voraussichtlich werden die liquiden Mittel noch rund CHF 2.0 Mio. betragen.

Sorgen bereitet das fremdbestimmte Ausgabenwachstum. Das gilt inbesondere für
die Bereiche "Bildung" und "Gesundheit". Zizers darf darauf hoffen, dass die Finanz-
ausgleichsreform die in Aussicht gestellte Entlastung von rund CHF 840'000.00 pro
Jahr auch wirklich bringen wird. So oder so wird der Gemeindevorstand kaum darum
herum kommen, an der Budgetversammlung im Dezember 2013 eine Erhöhung des
Steuerfusses von heute 90.00% der einfachen Kantonssteuer auf 95.00% oder gar
100.00% zu thematisieren.


Mehr Informationen zur Jahresrechnung 2011 und zum Voranschlag 2013 erhalten
Sie hier ....

Jahresrechnung 2011


Voranschlag 2013


Beachten Sie auch die

Budgetpräsentation 2013 an der Gemeindeversammlung vom 07.12.2012

insbesondere den angepassten Finanzplan.